25.05.2020
By: Michael Fuchs

22. Mai 2020 rundschau-online.de - Godorfer Hafen in Köln Finales Tauziehen um die Sürther Aue


Knapp vier Monate vor der Kommunalwahl ist erneut eine Diskussion um die Sürther Aue entbrannt. Die „Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen“ wirft dem städtischen Logistik-Konzern Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) vor, er betreibe „ein falsches Spiel“ und blockiere den Verkauf seiner Flächen am Godorfer Hafen an die Stadt Köln.

Am 26. September 2019 hatte der Stadtrat beschlossen, die Pläne zur Hafenerweiterung, über die 30 Jahre lang erbittert gestritten wurde, endgültig zu begraben. Die Verwaltung wurde beauftragt, zu prüfen, wie die rund 35 Hektar große Ausbaufläche in der Sürther Aue „in ihrer Gesamtheit als Naturschutzgebiet nachhaltig gesichert werden kann“. Dies beinhalte auch den Erwerb der Fläche durch die Stadt Köln, dazu solle dem Rat „kurzfristig ein Beschlussvorschlag vorgelegt werden“.

„Blockadehaltung“ der HGK

Das sei bis heute nicht geschehen und schuld daran sei die „Blockadehaltung“ der HGK, moniert Helmut Feld, Sprecher der Aktionsgemeinschaft. Der HGK liege längst „ein qualifiziertes Kaufangebot“ der Stadt vor, doch der HGK-Vorstand bearbeite es einfach nicht und spiele auf Zeit. Schließlich kandidiere ein „Hafenlobbyist“ für das Oberbürgermeisteramt, der „vehement für den Ausbau gekämpft hat“ (gemeint ist Andreas Kossiski, SPD – Anm. der Redaktion).

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